Aufgabe, zulässige Quellen und Entscheidungen festlegen, die einem Menschen vorbehalten sind.
Legen Sie fest, welche Änderungen der Agent erkennen soll und was ihm entgehen könnte. Im Beispiel kann eine prüfende Person einen Hinweis auf eine Vorschrift verwerfen, die ein anderes Produkt betrifft; sie hält fest, weshalb die Vorschrift nicht anwendbar ist. Ein Vorschlag für den Eintritt in einen dritten Markt muss dagegen die Person erreichen, die ihn bewilligen darf. Die ursprüngliche Beschränkung und die geplante Änderung gehören dabei zusammen. Wer jeden Hinweis weiterleitet, beansprucht die Aufmerksamkeit, die für diesen Entscheid nötig ist.
Vor einer Prüfung kann der Agent aktuelle Quellen zusammenstellen, frühere Beratung auffinden, fehlende Tatsachen benennen und Recherchefragen vorbereiten. Bei Entscheidungen mit weitreichenden Folgen sollte eine andere Person die Belege und Annahmen prüfen. Dafür kann eine eigene Recherche nötig sein. Das erzeugende Modell um Selbstkontrolle zu bitten oder lediglich das Modell zu wechseln, belegt keine unabhängige Prüfung.
Nach einem menschlichen Entscheid kann der Agent die freigegebene Anweisung an das zuständige Team weitergeben, festgelegte Bedingungen prüfen und dokumentieren, ob die Arbeit erledigt wurde. Steht eine Entscheidung an und ist die verantwortliche Person abwesend oder antwortet nicht, muss feststehen, wer an ihrer Stelle entscheiden darf. Eine Zustellbestätigung sagt dem Unternehmen noch nicht, ob jemand rechtzeitig gehandelt hat.